Ballkultur
»Der Club und die Bayern – das spezielle Verhältnis der deutschen Rekordmeister«
Geschrieben von: Akademie für Fußballkultur   
Montag, den 15. November 2010 um 12:03 Uhr

Die Deutsche Akademie für Fußball-Kultur spielt letztmals im Jahr 2010 im großen Saal des südpunkts auf. Unter dem Motto »Weißt du noch damals ...!?« entern wieder Fußball-Stars von einst und heute die Bühne. Im Fokus diesmal, vier Tage nach dem brisanten Bundesliga-Derby in München: »Der Club und die Bayern – das spezielle Verhältnis der deutschen Rekordmeister«

Es ist schon eine besondere Beziehung, die der 1. FC Nürnberg zu seinem persönlichen Erzrivalen, dem FC Bayern aus der Landeshauptstadt München pflegt. Siege gegen die Münchner werden besonders bejubelt. Sei es, weil sie mit den Jahren immer seltener wurden – erst 1987 lösten die Bayern den FCN, der über 60 Jahre lang die meisten Titel aufwies, als Rekordmeister ab!, oder als Spiegel der weit über den Fußball hinausweisenden fränkisch-bayrischen Rivalität. Tatsache ist: Wenn das Derby ansteht, campieren Anhänger nachts vor dem Fanshop, um Tickets zu ergattern, läuft die Presse-Maschinerie auf Hochtouren und Tage im Voraus beherrscht das anstehende Spiel den Alltag in der Noris.

Keine Frage, der FC Bayern ist des Clubfans liebstes Feindbild! Dann aber gibt es da auch die andere Seite: Prominente Bayern-Leihspieler, ‚Grenzgänger‘ und ‚Überläufer‘ helfen im Nürnberger Abstiegskampf mit aus oder verstärken Bayerns Star-Ensemble. Von all diesen Facetten wissen die FCN-Legenden, einstige Bayernspieler und Publikumslieblinge Manfred „Manni“ Müller, Michael Wiesinger und Dieter Eckstein aus erster Hand zu berichten. Die Moderation übernimmt FCN-Historiker und kicker-Redakteur Harald Kaiser.

Do., 18.11.2010, 19.30 Uhr südpunkt, Pillenreutherstraße 147, 90459 Nürnberg, Großer Saal

Eintritt frei

 
Kredit verspielt – Anmerkungen zur Namensdiskussion von Andreas Fröber und Florian Zenger
Geschrieben von: Andreas Fröber / Florian Zenger   
Montag, den 25. Oktober 2010 um 14:54 Uhr

Wie sehr das Kreditwesen in die deutsche Sprache eingezogen ist, merkt man, wenn man sich überlegt, dass man auch außerhalb von Banken Kredit haben, Kredit einbüßen oder Kredit verspielen kann. Letzteres tat auch die Norisbank (heute Teambank, nein, Verzeihung, Team!bank) vor vier Jahren bei eingefleischten Fußball-Traditionalisten. Die Bank kaufte die Namensrechte für das Nürnberger Frankenstadion und entschied das Stadion nicht in Norisbank-Stadion umzubenennen, wodurch zumindest der regionale Bezug nicht verloren gegangen wäre, sondern es mit dem Monstrum Easycredit-Stadion (nein, Verzeihung, E@sycredit-Stadion) neu zu taufen. Der Aufschrei war groß, der Fanprotest im Stadion („Isigreddid? Igidd!) und außerhalb (Fanumbenennung des Stadions in Max-Morlock-Stadion) sichtbar.

 

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Non established since 1910!?
Geschrieben von: Andreas Fröber   
Montag, den 18. Oktober 2010 um 18:35 Uhr

Dieser Slogan schlägt dem Besucher der Homepage des FC Sankt Pauli unübersehbar entgegen. Es stellt sich unweigerlich die Frage, ob ein Verein, der angeblich nicht „etabliert“ ist sich heutzutage überhaupt in der Belletage des deutschen Fußballs halten kann. Eigentlich sollte die Antwort klar sein, aber der geneigte  Glubberer hatte am letzten Samstag die Gelegenheit sich möglicherweise vom Gegenteil zu überzeugen…

 

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WIR sind der Glubb!
Geschrieben von: Andreas Fröber   
Dienstag, den 05. Oktober 2010 um 17:30 Uhr

Jeden zweiten Samstag muss der Besucher des Max-Morlock-Stadions diese Worthülse vom Stadionsprecher Guido Seibelt über sich ergehen lassen. Leider Gottes wird der Sinn dieser Phrase dabei vom eigentlich gemeinten damit völlig auf den Kopf gestellt. Doch halt, wer ist eigentlich dieser Glubb?

 

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Das seltsam anmutende Demokratieverständnis des 1. FC Nürnberg
Geschrieben von: Christian Maueröder   
Montag, den 04. Oktober 2010 um 20:08 Uhr

Am 15. September 2010 hat der 1. FC Nürnberg auf seiner offiziellen Homepage drei Kandidaten für den am kommenden Mittwoch zu wählenden Aufsichtsrat bekannt gegeben. Dabei wurde ausdrücklich erwähnt, dass sich der bisherige Aufsichtsrat und das Präsidium für diese Kandidaten entschieden haben. Es ist äußerst fragwürdig, wenn die zu kontrollierende Instanz, daher das Präsidium, einen Vorschlag zur Zusammensetzung des Kontrollorgans gibt. Auf diese Weise werden bereits im Vorfeld ungewollte Verbindungen und Abhängigkeiten geschaffen und der Eindruck erweckt, dass dieses Manöver dazu dient der Wahl eine bestimmte Richtung zu geben.

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